Historie Dirigenten

Die Dirigenten im Überblick

Zeitraum          Dirigent

1998 - 2012    Marco Kaulke

1997 - 1998     Clemens Berger

1995 - 1997     Bernhard Volk

1988 - 1995     Rolf Merz

1983 - 1987     Karl Pfortner

1961 - 1983     Eugen Schiel

1955 - 1961     Josef Wehrle

1948 - 1955     Alexander Sussmann

1938 - 1940     Friedrich Dietz

1929 - 1938     Josef Götz

1924 - 1929     Hermann Baureithel

 

Marco Kaulke

Von März 1998 bis Januar 2012 leitete Marco Kaulke das Pfaffenroter Blasorchester. Sein Debut gab er beim Frühjahrskonzert 1998, in dem er es verstand, Publikum und Musiker zu begeistern.

Marco Kaulke wurde am 9. Dezember 1970 geboren. Er ist derzeit wohnhaft in Lahr. Seine musikalische Ausbildung begann er mit Trompetenunterricht bei Prof. Philip Hechler (Strasbourg) im Jahre 1976. Weitere Lehrer waren Kurt Nagel (Mannheim) und David Tasa (Frankfurt). Im Jahre 1985 begann er zusätzlich mit Klavierunterricht.

Seit 1989 wirkt er in der "Jungen Süddeutschen Philharmonie Esslingen" und von 1992 bis 1996 als Trompeter im "Württembergischen Kammerorchester Heilbronn" mit. Seit 1995 arbeitet er als Trompetenpädagoge an der städtischen Musikschule in Müllheim (Baden). Dirigierunterricht erhält er seit 1991 bei Bernhard Güller in Stuttgart. Im Jahre 1997 wechselte er zu Jochen Wehner nach Leipzig. Jochen Wehner ist Leiter a.D. des Rundfunkblasorchesters Leipzig und somit ein idealer Lehrmeister im Bereich Blasorchesterleitung. Erste Erfahrungen als Blasorchesterdirigent sammelte er ab 1988 als stellvertretender Dirigent des Jugendauswahlorchesters der Blasmusikschule Kehl und als Dirigent des Musikvereins Goldscheuer. Von 1993 bis 2009 leitete er als Nachfolger von Albert Loritz das "Grosse Blasorchester" des Musikvereins Freiburg-Zähringen.  Neben dem Blasorchester des Musikvereins "Edelweiß" Pfaffenrot war Marco Kaulke noch Dirigent des Musikvereins Friesenheim. 

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Clemens Berger



Im September 1997 übernahm Clemens Berger das Blasorchester des Musikvereins »Edelweiß« Pfaffenrot und leitete es bis Januar 1998. Clemens Berger wurde am 26. April 1963 in Freiburg i. Br. geboren und ist in Merdingen aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung und Beschäftigung im öffentlichen Dienst in Freiburg studierte er von 1990 bis 1995 bei Prof. Hans-Peter Blaser Blasorchesterdirektion am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich mit Horn als Nebenfach. Clemens Berger ist von klein auf mit der Blasmusik verbunden. Begonnen hat er seinen musikalischen Werdegang beim Musikverein Merdingen, hat die C2- und C3-Lehrgänge durchlaufen und danach im Jahre 1988 den Musikverein Vogtsburg-Bischoffingen als Dirigent übernommen. Seit 1992 dirigiert er die Stadtmusik Brugg/Schweiz und ist auch an der dortigen Musikschule als Hornlehrer tätig. Weitergebildet im Fach Dirigieren hat sich Clemens Berger bei zahlreichen internationalen Kursen u. a. in Wien, Mailand und Kerkrade. Zusätzlich hat er noch ein Kompositionsstudium an der Musikhochschule Zürich absolviert. Er ist Mitbegründer und Leiter von "Brass Connection", einem professionellen Blechbläserensemble. Im Blasmusikverband Karlsruhe war Clemens Berger vonl 1996 bis 2010 als musikalischer Leiter des Sinfonischen Jugenblasorchesters Karlsruhe sehr erfolgreich tätig.

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Bernhard Volk



Bernhard Volk leitete das Orchester von Januar 1995 bis Juli 1997. Der Musikverein »Edelweiß« verlor mit ihm einen aussergewöhnlichen Dirigenten, dem trotz seines Studiums als Orchesterleiter für Sinfonieorchester die Blasmusik immer sehr am Herzen lag. Der Musikverein Pfaffenrot kann auf zweieinhalb Jahre überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bernhard Volk zurückschauen, in denen sich das Orchester zu einem sehr guten musikalischen Klangkörper entwickelt hat. Neben Winter- und Frühjahrskonzerten waren es auch begeisternde Konzerte in Seebach im Elsaß, in Bad Rotenfels und in Östringen, bei denen das Orchester musikalisches Niveau unter Beweis stellen konnte. Absolute Höhepunkte der musikalischen Zusammenarbeit mit Bernhard Volk waren die drei Wertungsspiele, bei denen sich unser Orchester fachkundiger Jury stellte. Dies waren die Teilnahme beim 10. Wertungs- und Kritikspiel des Blasmusikverbandes Kaiserstuhl-Tuniberg, beim 4. Internationalen Blasorchesterwettbewerb "Flicorno D'Oro" in Riva del Garda in Italien und bei den 3. Karlsruher Blasmusiktagen. Ein Traumangebot von Stella Music mit der Anstellung als Assistent des musikalischen Direktors beim Musical "Das Phantom der Oper" erhielt Bernhard Volk Ende Juli 1997. Relativ kurzfristig, schon Mitte August, musste er seine Arbeit in Hamburg aufnehmen. Seine Aufgaben beim "Phantom der Oper" sind u. a. die musikalische Einstudierung des Musicals mit den Sängern und Musikern, er übernimmt die Orchester- und Ensembleproben und dirigiert die Show bei den Aufführungen. Seit 1999 ist Bernhard Volk musikalischer Direktor der Neuen Flora Hamburg und ist für die Inszenierung des Musicals "Mozart" verantwortlich.

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Rolf Merz
Mit dem Winterkonzert am 4. Dezember 1995 beendete Rolf Merz seine überaus erfolgreiche Arbeit im Musikverein »Edelweiß« Pfaffenrot, die er im April 1988 begann und die für unseren Verein als Glücksfall bezeichnet werden kann. In diesen knapp 7 Jahren, die geprägt waren von vielen Neuerungen und Veränderungen, hat sich das Orchester musikalisch weiterentwickelt. Veränderungen ergaben sich durch die Integration von 35 Jugendlichen in das Hauptorchester, durch die Ergänzung und Komplettierung beispielsweise der Holzbläser mit Harmonieklarinetten und ebenso Ergänzungen im Schlagwerk, die sich sehr positive ausgewirkt haben. Die Neuerungen drückten sich durch die stärkere Hinwendung zu originaler Blasmusik und die regelmässige Teilnahme an Wertungsspielen aus. Als musikalische Höhepunkte sind unter anderem die Konzerte in Bad Gleichenberg, Eygelshoven, Krems und Brünn sowie der Auftritt im Kloster Frauenalb zu nennen.

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Karl Pfortner
Während der Gymnasialzeit in Eger erhielt Karl Pfortner praktischen und theoretischen Musikunterricht in der Städtischen Musikschule. Nach dem Abitur - 1939 - trat er als Posaunist in ein Musikkorps in Ansbach ein, wurde jedoch schon ein halbes Jahr danach zur Truppe beordert und geriet 1943 in amerikanische Gefangenschaft. Nach der Rückkehr in die Heimat spielte Karl Pfortner in verschiedenen Orchestern. 1949 holte der Südwestfunk den begabten Musiker als Arrangeur und Posaunist in das Südwestfunk-Tanzorchester nach Baden-Baden. Im Mai 1951 übersiedelte er als Orchesterleiter des Kleinen Unterhaltungsorchesters ins Studio Karlsruhe. Von 1953 bis 1987 leitete er die "Harmonie" Karlsruhe, eines der führenden Blasorchester Südwest-Deutschlands. Im Jahr 1983 übernahm Karl Pfortner die Leitung des Pfaffenroter Blasorchesters. Mit grossem musikalischen Können und besonderem menschlichen Verständnis verstand es Karl Pfortner, die Orchestermitglieder zu begeistern und zu motivieren. Besondere Höhepunkte dieser Zeit waren die Auftritte im Rahmen des 60. Jubiläums unseres Vereins 1984 und das 1. Kirchenkonzert 1985. Im Jahr 1988 endete seine Tätigkeit im Musikverein aufgrund seiner schweren Erkrankung und dem allzu frühen Tod (+28. Juni 1988).

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Eugen Schiel
Im Oktober 1961 übernahm Eugen Schiel die musikalische Leitung im Verein und leitete eine neue Phase ein. Umfangreiche Kenntnisse der damals vorhandenen Literatur für Blasorchester, Aufgeschlossenheit gegenüber modernen Kompositionen und ein besonderes Feingefühl in er Programmauswahl waren seine Fähigkeiten. Mit Umsicht und musikalischem Können, mit Zielstrebigkeit und Ausdauer formte er das Orchester und bereitete Höhepunkte vor. Frühschoppenkonzerte auf hohem musikalischem Niveau ab 1961 und die Adventskonzerte ab 1975 waren wichtige Stationen für die weitere Entwicklung des Orchesters und sind untrennbar mit der Arbeit und dem Wirken von Eugen Schiel verknüpft. Besondere Höhepunkte dieser Ära, von der man sicher sprechen kann, waren die Auszeichnung beim Wertungsspiel 1971 in Karlsruhe in der Oberstufe sowie die Konzerte in Mittenwald 1965, Bregenz 1972, Nauders 1975, Menton 1978, Stresa 1980 und Chamonix 1983.

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Josef Wehrle
Mit Josef Wehrle konnte sich die Kapelle, die aufgrund der umfangreichen Jugendarbeit immer weiter zu einem ausgewogenen Klangkörper heranwuchs, an neue Musikliteratur wagen. Unter seiner Leitung wurde das Leistungsniveau weiter gesteigert. Die musikalischen Erfolge kamen fast zwangsläufig und hatten ihren Höhepunkt beim Wertungsspiel im Rahmen des Verbandsmusikfestes 1960 in Bretten. Die Kapelle musizierte erstmals in der Oberstufe und erreichte ein Auszeichnung.

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Alexander Sussmann
Im Jahre 1948 konnte Alexander Sussmann als Dirigent verpflichtet werden. In besonderer Weise kümmerte er sich um die Aus- und Weiterbildung der Musiker und meisterte in dieser schwierigen Zeit die musikalischen Verpflichtungen mit der zunächst noch kleinen Kapelle. In dieser Phase leistete Alex Sussmann wichtige Basisarbeit für die Kapelle, bis er aus beruflichen Gründen 1955 die Leitung abgeben musste. Der Verein war ihm in dieser Zeit musikalische Heimat geworden, so dass Alex Sussmann im Jahre 1963 als aktiver Musiker zurückkehrte und für den Verein besonders in der Jugendarbeit aber auch als Baritonist und Posaunist eine bedeutende Rille spielte.

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Friedrich Dietz
Mit dem Jahre 1938 wechselte das Dirigentenamt an Friedrich Dietz, der diese Funktion bis 1940 inne hatte, denn die Vereinstätigkeit endete durch die Einberufung aller Musiker zum Wehrdienst.

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Josef Götz
Im Jahre 1929 übernahm Josef Götz die musikalische Leitung im Musikverein. Die Schwerpunkte dieser Arbeit lagen in der Förderung und dem Ausbau der Jugendarbeit.mit 20 Jugendlichen, eine für damalige Verhältnisse beachtliche Besetzung. Die Chronisten berichten darüber hinaus von der sehr strengen Probenarbeit des Dirigenten, die sich aber in beachtlichen Wertungsergebnissen bei den Wettbewerben 1930 in Schöllbronn und 1936 in Lagenalb nieder schlug.

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Hermann Baureithel
Nach der offiziellen Gründung des Musikvereins im Februar 1924 wurde Hermann Baureithel als Dirigent bestellt. Seine musikalische Arbeit mit den begeisterten Gründern war bereits im ersten Vereinsjahr von Erfolg gekrönt. Bei einem Preisspielen in Grünwettersbach erreichte die mit 13 Mann besetzte Kapelle einen 4. Preis. Neben volkstümlicher Literatur, wie Marsch, Polka und Liedgut für kirchliche Anlässe kamen damals schon Overtüren zur Aufführung. Die natürlich handgeschriebenen Notensammlungen aus dieser Zeit befinden sich noch heute im Besitz des Vereins.

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