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Gelungene Uraufführung der Suite Bestiarium

Die Orchester des Vereins zeigen sich beim Winterkonzert von ihrer besten Seite Einmal mehr als Garant für niveauvolle Blasmusik erwies sich das Winterkonzert des Musikvereins „Edelweiß“ am 2. Adventssonntag in der Carl-Benz-Halle Pfaffenrot....

 

Eröffnet wurde der Konzertabend vom Jugendblasorchester des Vereins unter der Leitung von Heinz Becht mit „Flight of the Piasa“ von Robert Sheldon. Mit den beiden folgenden Stücken wurde die Bläserjugend beim Musikpreis der Stadt Bühl Anfang November als Sieger der Klasse 3 und als zweitbestes Orchester des Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Gedanke hinter Titel und Werk „Schmelzende Riesen“ von Armin Kofler ist die Klimaerwärmung, die sich nicht zuletzt durch den Rückzug der alpinen Gletscher bemerkbar macht. Das Stück beginnt mit einem ruhigen Teil, der die Erhabenheit der Gletscher wiederspiegelt, im schnellen Mittelteil wird die Fahrt mit einem Schlittenhundegespann beschrieben, bevor nach einem „Klagelied“ der Gletscher das Werk mit einem optimistischen Ton und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft verklingt. Thiemo Kraas einer der begabtesten deutschen Komponisten der jüngeren Generation erhielt durch die Beobachtung eines kleinen Kindes, das sich völlig versunken malend in eine Traumwelt versetzte, die Anregung zu seinem Tongemälde „Imagasy“.

Wunderbare Soli neben großen Klangflächen, filigrane Zartheit kontrastiert mit voluminösen Passagen kennzeichnen diese musikalisch hochwertige Komposition. Die „Jungle Fantasy“ von Naohiro Iwai führte die Zuhörer in den geheimnisvollen Dschungel des brasilianischen Regenwaldes. Hierbei schlug besonders die Stunde der siebenköpfigen Percussion-Crew sowie von Katharina Axtmann an der Solo-Flöte, die ein wahres Feuerwerk abbrannten.    Nach dem Dank von Kristin Axtmann, die gekonnt durch das Programm führte, an den musikalischen Leiter Heinz Becht und der Zugabe „Fascinating Drums“ verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters mit tosendem Applaus der Zuhörer in der vollbesetzten Halle.

 

Mit majestätischem und vollem Orchesterklang im „Festive Interlude“ von Ton van Grevenbroek eröffnete das Paffenroter Blasorchester unter der Leitung von Markus Mauderer den zweiten Konzertteil. Es folgte als Höhepunkt des Abends die Aufführung der Suite „Bestiarium“. Neun der erfolgreichsten Komponisten haben hierbei jeweils einen Satz komponiert, der ein bestimmtes Tier charakterisiert. Das Blasorchester aus Pfaffenrot ist eines von nur drei deutschen Orchestern, die an diesem internationalen Projekt beteiligt waren und hatte somit die bevorzugte Gelegenheit das Werk als Uraufführung zu präsentieren. Meeresrauschen, trillernde Flöten und Klarinetten beschrieben die „Tropischen Fische“ von Bert Appermont, der Spannungsbogen aufgebaut von Pauken und Blechbläsern, ließ vermuten, dass plötzlich ein gefräßiger Hai aufgetaucht war. Geradezu zum Träumen lud der „Tanz der Wale“ von Philip Sparke ein. Die dahingleitende Melodie beschrieb auf malerische Weise den Zug der sanften Riesen der Meere. Glissandos der Posaunen und langsame chromatische Läufe der Holzbläser kennzeichneten die schleimige „Schnecke“ von Jan van der Roost. Flink, flott und mit fröhlichen Sprüngen kam danach „Das Känguruh“ von Kevin Houben daher. Urwaltlaute, Buschtrommeln und rhythmische Sequenzen der Tuben kündigten im letzten Satz „Die Menschenaffen“ von Robert W. Smith an. Wohlwollender Applaus des Publikums honorierte die gelungene Darbietung des Orchesters. Auch für den Soundtrack des Films „King Kong“ zogen die Musiker nochmals alle Register ihres Könnens. Temporeich, spannungsgeladen und voluminös zeichneten sie den Auftritt des gigantischen Affen musikalisch nach. Melodien aus dem Musical “Sweeney Todd“, vielen Besuchern bekannt von den diesjährigen Ettlinger Schlossfestspielen, beschlossen das offizielle Programm.

Sarah Grünwedel, die gewohnt kurzweilig moderierte, bedankte sich anschließend im Namen des Orchesters mit einem Präsent und einem Blumengruß bei Dirigent Markus Mauderer für seine engagierte Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten. Mit den gerne gewährten Zugaben „Catch the Blues“ und „Song of Praise“ endete ein das Winterkonzert, bei dem sich beide Orchester des Musikvereins „Edelweiß“ einmal mehr von ihrer besten Seite zeigen konnten.

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